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| Den Bewohnern
Limassols wird nachgesagt, sie seien die geselligsten
Menschen der Insel. Die Stadt ist bekannt für ihre
Karnevalsfeiern und Umzüge, nicht zu vergessen das
Weinfestival, welches jedes Jahr im September stattfindet. Nachfolgend sind einige Sehenswürdigkeiten Limassols und Umgebung aufgeführt. Am Ende der Promenade, in der Nähe des alten Hafens, befindet sich das Kastell von Limassol. Dieses stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde auf Überreste einer früheren Befestigungsanlage aufgebaut. Im Jahre 1191 heirateten dort König Richard Löwenherz und Berengaria von Navarre, welche auch dort von Löwenherz zur Königin von England gekrönt wurde. |
Teile des Kastells wurden gegen 1525 beschädigt. Nach der türkischen
Eroberung 1570 diente es als Befestigungsanlage.
Das Kastell diente noch als Militärhauptquartier und auch noch als
Gefängnis.
Heute ist es restauriert und seit 1986 beherbergt die große Halle
ein Museum mit mittelalterlichen Funden.
Hinter den Gartenanlagen und dem Zoo liegt das Museum von Limassol.
Dieses enthält archäologische Schätze der Neolithischen und
Chalcolithischen Epoche. Ebenso noch Funde aus der Bronze- und
Eisenzeit und der griechisch-romanischen Periode. Es stammen davon
viele Fundstücke aus Amathus und Curium.
In einem restaurierten Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, in der St.
Andrew Street, befindet sich das Volkskundemuseum.
Dort können traditionelle Kostüme, Töpferwaren, Schmuck und
Porzellan besichtigt werden.
Das Kolossi Kastel, welches im 15. Jahrhundert auf den Überresten
einer älteren Befestigungsanlage gebaut wurde, liegt direkt neben
der Straße von Limassol nach Episkopi. Die ältere Befestigungsanlage
wurde von den Kreuzrittern von St. John zu Jerusalem gegründet. Dem
Ritterorden diente die Anlage als Hauptquartier.
Von dort aus kontrollierten sie die Wein- und
Zuckerrohr-Anbaugebiete "Comandaria". Der bekannte zypriotische
Dessertwein "Comandaria" hat seinen Namen nach der Kommandantur
dieses Ritterordens.
Die wohl bedeutendeste archäologische Stätte Zyperns befindet sich
im antiken Curium. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf
das Mittelmeer, da diese Stätte hoch auf den Klippen liegt. Zur Zeit
des römischen Reiches war dieses Stadtkönigreich Zyperns sehr
wohlhabend und geschäftig.
Angeblich wurde 1876 von dem amerikanischen Konsul Luigi Palma di
Cesnola der Schatz von Curium (Gold, Silber und Edelsteine) in der
Nähe des Amphitheaters gefunden.
Dieser Schatz befindet sich heute im Metropolitan Museum in New
York.
Das Theater wurde 1949-1950 ausgegraben, 1961 dann zu seiner
heutigen Form rekonstruiert. Es finden dort heute, speziell im
Sommer, Aufführungen und Konzerte statt.
Die Villa und Bäder von Eustolios sind am gleichen Ort zu
besichtigen und man kann dort eindrucksvolle Mosaiken sehen.
Auf der anderen Seite der Hauptstraße Limassol-Paphos liegt das
Heiligtum von Apollo Hylates, dem Gott der Wälder.
Im 2. Jahrhundert erbaut, aber 200 Jahre später von Erdbeben
zerstört.
Es ist heute bekannt, daß der Apollo-Kult mindestens seit dem 8.
Jahrhundert v.C. dort begangen wurde.
Amathus war in der römischen Epoche die Hauptstadt von einem der
vier Distrikte auf Zypern. Funde aus jüngerer Zeit befinden sich im
Museum von Limassol.
Die vielen Schätze die früher gefunden wurden, sind in Museen
außerhalb Zyperns zu sehen.